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Darmgesundheit - Warum ist der Darm so wichtig?

Warum ist der Darm so wichtig?

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Warum ist der Darm so wichtig?

Die Wichtigkeit des Themas „Darmgesundheit" ist uns als Pharmazeuten über die tägliche Beratung unserer Kunden seit vielen Jahren sehr bewusst geworden.

Dauerhafte Befindlichkeitsstörungen wie Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung sind Symptome, deren Ursache dringend abgeklärt werden sollte. Oft beschreiben die Kunden, wie stark sie im Alltag unter ihren Darmbeschwerden leiden: Schlafstörungen, depressive Stimmungen und Infektanfälligkeiten führen die Liste an.

Wie kommt es zu diesen negativen Begleitumständen?

Der Darm ist nicht nur ein Verdauungsorgan, das die Nahrungsaufnahme und die Ausscheidung unverdaulicher Reste regelt. Durch die zahlreichen Falten, Zotten, Krypten und Mikrovilli finden wir auf 8m Länge die größte Kontaktfläche des Körpers mit der Umwelt. 400 bis 500 m²Oberfläche werden von über 2kg Darmflorabakterien flächendeckend geschützt. Wie eine Armee wehren sie auf der Darmschleimhaut sitzend Pilze, krankmachende Bakterien und Viren ab, verstoffwechseln aktiv einen großen Teil unserer Nahrung, fungieren dabei als Energie- und teilweise Vitaminproduzenten und stellen gleichzeitig das richtige Klima, den passenden pH-Wert für eine optimale Symbiose ein.

80% unserer Immunzellen sitzen im Darm. Es laufen mehr Nervenbahnen vom Darm ins Gehirn als vom Gehirn in den Darm. Über 90% des Serotonins werden im Darm produziert, das zum Abbau von Adrenalin und zur Bildung von Melatonin, unserem Schlafhormon, gebraucht wird. – um nur die wichtigsten Aspekte anzusprechen.

So ausgeklügelt dieses System ist, so empfindlich ist es leider auch: Umweltbelastungen, Stress, einseitige Ernährung und Medikamenteneinnahme stören und können am Ende zu ausgeprägten Befindlichkeitsstörungen und Regulationsproblemen des Körpers führen. Es kommt zu quälenden Reizdarmsymptomen, immer wieder Schlafproblemen und Stimmungsschwankungen, chronischen Infekten, Hautproblemen, erhöhte Allergieneigungen und verschiedenen Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Die Brisanz von Nahrungsmittelunverträglichkeiten wird nach wie vor unterschätzt. Die Häufgkeit ist alarmierend, die Begleitbeschwerden sind meist gravierend und die Hilflosigkeit oft groß. Allein 80% der deutschen Bevölkerung verträgt kein Sorbit, 30-40% keinen Fruchtzucker und etwa 25% keinen Milchzucker. Glutenintoleranzen kommen bei 0, 5-1% vor, und auch die Histaminintoleranz gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Sollte eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegen (oder nicht definierbare Störungen zu dauerhaften Darmbeschwerden führen), ist es wichtig, die Zusammenhänge im Darm zu kennen. Nur die betroffenen Nahrungsmittel zu meiden, reicht nicht. Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit (oder auch chronische Darmbeschwerden) geht - ob primär oder sekundär – mit einer negativen Verschiebung des Darmmilieus einher (Dysbalance der Darmflora, Entzündlichkeiten, dünne Darmschleimhäute und/oder Leaky Gut). In wie weit und wo der Darm in seinem Leistungsspektrum geschwächt ist, möchten wir mit Ihnen herausarbeiten, um ggf. rechtzeitig einen Arzt Ihres Vertrauens mit in eine Empfehlung einbeziehen zu können.

Unser ganz persönliches Ziel ist es, Ihnen die komplexen Zusammenhänge der Darmgesundheit in unserer Beratung näher zu bringen und Ihnen einen Weg zurück in ein möglichst beschwerdefreies Leben aufzuzeigen. Wir möchten Sie motivieren, sich für Ihre Gesundheit zu engagieren, bevor aus Befindlichkeitsstörungen erhebliche Dauerprobleme werden.

Ihr Darm ist unsere Herzensangelegenheit

Was tun wir für Sie?