Direkt zum Inhalt
Gesundheitschecks - Wissen Sie über sich Bescheid?

Wissen Sie über sich Bescheid?

Sie sind hier

Wissen Sie über sich Bescheid?

Sind die Lebensmittel heute noch so wertvoll, wie sie es früher einmal waren? Die Frage müssen wir wohl für die Mehrheit der angebotenen Produkte mit einem klaren „nein“ beantworten. Zu viele künstliche Eingriffe der modernen Lebensmittelindustrie in Zucht, Anbau, Ernte, Haltbarmachung und Verarbeitung von Getreide, Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse und Milcherzeugnissen führen teilweise zu einem extremen Verlust der Vitalstoffdichte in den Produkten. Chemische Zusätze (z.B. Pestizide, Konservierungsmittel, Farbstoffe) und Umweltgifte (z.B. Tenside in Süßwasserfischen, Quecksilber in Seefischen) stellen gleichzeitig eine tägliche Herausforderung an unser Immunsystem dar. Die komplexen Reaktionen des Immunsystems werden über Vitalstoffe gesteuert…

Viele von uns bauen auf die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und hoffen bei Beachtung der 10 goldenen Regeln, ihrem Vitalstoffhaushalt genüge getan zu haben. Doch werden beim Benennen der Referenzwerte individuelle Umstände nicht berücksichtigt. Die DGE rät:

  • „Da unterschiedliche Verfahren zur Bestimmung des Bedarfs und zur Festsetzung von empfohlenen Zufuhren und Schätzwerten eingesetzt wurden, sollte mit den Zahlen in den Referenzwerte-Tabellen ein zu „scharfes" Rechnen vermieden werden.
  • Speisenpläne auf der Basis der Referenzwerte können bei Einzelpersonen nur zu einer angenäherten Bedarfsdeckung führen. Mit dem Anspruch absoluter Richtigkeit ist die Planung einer bedarfsdeckenden Ernährung von Einzelpersonen nicht möglich, da der individuelle Bedarf nicht bekannt ist.
  • Auch die exakte Beurteilung des Versorgungszustands einer Einzelperson allein auf der Basis der berechneten Nährstoffzufuhr ist aus diesem Grund nicht möglich. Dazu müssen weitere, individuell gemessene Parameter (z. B. Hautfaltendicke, Plasma-/Serumkonzentrationen, Bilanzuntersuchungen) herangezogen werden. Es lässt sich jedoch abschätzen, ob die Nährstoffzufuhr der empfohlenen Zufuhr gerecht wird und somit das Individuum mit großer Wahrscheinlichkeit adäquat versorgt ist.
  • Da der individuelle Bedarf nicht bekannt ist, erlaubt eine Unterschreitung der empfohlenen Zufuhr („rechnerische Unterversorgung") nicht zwangsläufig den Rückschluss auf einen tatsächlich vorliegenden Mangel. Sie erhöht nur die Wahrscheinlichkeit einer Unterversorgung.“

Ein Vitalstoffmangel entwickelt sich schleichend und bleibt lange unerkannt. Zunächst versucht der Körper ein Defizit in bestimmten Bereichen durch seine eigenen Vorräte auszugleichen und die Ausscheidung über den Urin zu drosseln. Ein Beispiel wäre die Freisetzung basischen Materials aus den Knochen bei einer Übersäuerung des Körpers. Die daraus resultierende Abnahme der Knochendichte verläuft zunächst unauffällig. Erst später kommt es durch die Beeinträchtigung von Stoffwechselvorgängen und Funktionsabläufen zum latenten Mangel und den ersten Befindlichkeitsstörungen. Im weiteren Verlauf folgen allgemeine Symptome wie Infektanfälligkeiten und eingeschränkte körperliche und geistige Leistungsfähigkeiten. Erst wesentlich später entstehen echte Vitalstoffmangelerkrankungen wie z.B. Skorbut, Pellagra, Beri-Beri mit ihren spezifischen Krankheitsbildern.

Echte Mangelerkrankungen kommen in den Industrienationen nur noch sehr selten vor, latente Mangelzustände mit den unspezifischen Symptomen wie Reizbarkeit, depressiven Verstimmungen, Konzentrationsschwäche und körperlichem Leistungsabfall finden wir dagegen immer häufiger.

Wir empfehlen jedem, aber ganz besonders beruflich stark beanspruchten Frauen und Männern, Rauchern, Sportlern, Schwangeren und Stillenden, älteren Menschen und chronisch Kranken^, einen Blick in den eigenen aktuellen Vitalstoffstatus, auf ihren eigenen aktuellen Gesundheitszustand zu riskieren.

Was tun wir für Sie?