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Blasenentzündung? Aufgepasst!

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Blasenentzündung? Aufgepasst!

Wir alle freuen uns, endlich die Wintergarderobe weit weghängen und stattdessen die wärmende Sonne genießen zu können. Doch aufgepasst: Die Nächte sind noch kalt, und gerade wer sich jetzt zu früh zu leicht bekleidet hinauswagt, wird wohlmöglich bestraft. Brennender Harndrang sind die quälenden Symptome einer Blasenentzündung. Fieber, Blut im Urin und anhaltende Beschwerden (länger als 4 Tage) sind Alarmzeichen und weisen dringend auf einen Arztbesuch hin. Bei leichtem Krankheitsverlauf können gerade pflanzliche Produkte die Beschwerden lindern und die Genesung unterstützen. Eingesetzt werden harntreibende, entzündungshemmende und z.T. auch krampflösende Pflanzen wie Goldrute, Birkenblätter, Schachtelhalm, Hauhechel und Brennnessel. Bärentraubenblätter wirken zusätzlich antibakteriell, sollten jedoch nicht länger als eine Woche und öfter als 5x im Jahr angewendet werden, da sie das Erbgut schädigen können.

Und was machen Cranberries? Die immer beliebter werdenden Amerikanischen Preiselbeeren verringern die Anheftung der Bakterien an der Blasenwand. Die Bakterien werden so einer Therapie deutlich zugänglicher und werden leichter aus der Blase gespült.

Aufgepasst: Für einen erkennbaren Erfolg ist die richtige Wirkstoffmenge entscheidend. So sollten Sie das große Angebot gerade bei den pflanzlichen Produkten genau vergleichen. Meistens befinden sich die Wirkstoffe einer Pflanze nur in bestimmten Pflanzenteilen: Blätter, Blüten, Wurzel, Kraut. Mit Hilfe des passenden Auszugsmittel, z.B. Ethanol, Methanol, wird aus den Pflanzenteilen ein Extrakt hergestellt, in dem sich die Wirkstoffe gelöst haben. Abhängig von der eingesetzten Pflanzenmenge fällt ein Extrakt unterschiedlich konzentriert aus. Man kann festhalten, dass je nach Qualität (Anbaugebiet, Erntezeit, Lagerung, Verarbeitung) und Menge Extrakt pro Kapsel oder Milliliter Lösung die Produkte unterschiedlich dosiert sind. Selbst bei einem gleichen Hersteller kann ein Produkt von Charge zu Charge unterschiedlich ausfallen – wie es bei jedem guten Wein immer wieder bessere und schwächere Jahrgänge gibt.

Zurück zu unserer Blasenentzündung: Bei immer wiederkehrenden Infekten empfehlen wir den Blick auf das Darmmilieu. Nicht selten sitzt der Übeltäter Bakterie auf der Darmschleimhaut und freut sich, unentdeckt dort Unterschlupf gefunden zu haben. Ein gutes Probiotikum wie z.B. unser APONU+ICS Probiotic kann allein durch die zugeführte Menge an Lactobacillen und Bifidobakterien den Störenfried verdrängen. Bei besonders hartnäckigen Infekten mit gleichzeitig auftretenden Darmbeschwerden sollte nach einer Stuhlanalyse ein gezielter, individueller Darmaufbau durchgeführt werden.

Geben Sie Ihrer Blasenentzündung keine Chance - Wir helfen Ihnen gerne!

Schlagworte: Blasenentzündung, Stuhlanalyse, Probiotik